Mit diesen 5 Tipps schaffst du dir im Alltag mehr Zeit für dich

Wir verplempern viel zu viel Zeit. So fühlt es sich zumindest oft an. An vielen, vielen Tagen hat der Tag nicht genug Stunden, um alles zu erledigen. Aber Zeit sollte man nicht fahrlässig verstreichen lassen, sie ist viel zu wertvoll. Trotzdem braucht jeder von uns Freiräume, die nicht verplant sind, in denen wir uns selbst finden und unsere Seele baumeln lassen können. Denn unsere Tage sind inzwischen so sehr verplant, dass wir keine Zeit mehr für uns selbst haben – und das ist weder gesund, noch haben wir Zeit, um die kleinen Wunder zu genießen. Aber woher die Zeit nehmen?

Im Berufsleben zum Beispiel. Untersuchungen des Alltages haben ergeben, dass in vielen Unternehmen um die 20 % der Arbeitszeit vergeudet werden. Diese Zeit könnte eingespart werden, ohne dass man dabei weniger arbeitet.

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Zeitmanagement heißt, dass man in der gleichen Zeit nicht mehr erledigen soll. Sondern dass man in dieser Zeit auch etwas Freizeit einplant, in denen man Unfälle und das Unbekannte einplant. Und umso mehr du im beruflichen Alltag eingespannt bist, umso mehr brauchst du diese stillen Zeiten.

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Es ist aber auch erwiesen, dass diese kleinen Freiräume unser Hirn erst wieder richtig auf Touren bringen. Wenn unser Gehirn nur arbeiten muss, schaltet es irgendwann von selbst ab. Wir sind dann weniger leistungsfähig oder werden sogar krank. Der Körper holt sich früher oder später immer, was er braucht.

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Einige Tipps, mit denen man mehr Zeit einsparen kann:
• Führe ein Zeitkonto – Wie wenn Zeit Geld ist, kannst du ein Budget ansetzen. Lege für Zeitfresser ein Jahresbudget fest, und schaue, wie viel Zeit du tatsächlich dafür brauchst. Setze dir das Ziel, 10 % weniger Zeit dabei zu verschwenden. Die Buchführung nervt anfangs, ist aber letzten Endes sehr hilfreich. Du musst dieses Buch nicht ewig führen, einen Monat reicht, dann rechne es aufs Jahr hoch. Dann schaust du, dass du es in ein visuelles Diagramm, eine Säule oder einen Kuchen umwandelst, der Teil der Zeitfresser sollte dabei immer kleiner werden, Tag für Tag oder Woche für Woche. So lernst du, Konsequenter zu arbeiten.

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• Mit der Einrichtung der Zeitkonten kommen auch Rituale. Wenn du täglich EMails bearbeitest, dann solltest du das auf eine bestimmte Zeit am Tag fest legen, das fördert die Konzentration und schafft mehr Zeit für dich. Sie sollten über den Tag verteilt sein. Wie drei Mahlzeiten sollte man auch zum Beispiel drei EMail-Zeiten haben. Du bestimmst die Menge, wie du dich wohl damit fühlst.

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• Ein Treffen im Stehen? Hört sich erst mal verrückt an, aber so zieht sich das nicht ewig hin. Man kommt schneller auf den Punkt, gemütliche Atmosphären verlängern das alles unnötig. Kaum jemand mag diese langen Sitzungen, denn sie stören den Arbeitsalltag. Versuche, deine EMails mit der Sprachfunktion des Handys zu beantworten und weiteren Komfort zu reduzieren. So wirst du effektiver und schaffst dir Freiräume.

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• Klar, Zeit freischaffen ist leichter geschrieben als getan. Im Alltag ist es an manchen Tagen eine Herausforderung, an anderen einfach unmöglich. Plane sie einfach fest ein und lasse sie dort – egal, was passiert. Lass dir deinen Sport nicht vermiesen, deinen wöchentlichen Kino- oder Theaterbesuch. Oder den Tag, an dem der Abend dir und deinem Partner/deiner Partnerin gehört. Selbst wenn du dann etwas anderes für dich machst, ist das immer noch Zeit für dich. Und darum geht es.

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• Deine Zeitziele sind nicht immer realisierbar. Leb damit. Klare Tagesordnungen laufen schief, wenn dir zum Beispiel jemand ins auto fährt, du erkältet bist und dich nicht richtig konzentrieren kannst, dein Kopf schmerzt, weil du nicht genug Schlaf bekommen hast. Nimm dir weniger vor, du kannst an diesen Tagen dann so oder so kaum noch etwas erreichen.

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